Werkstattjahr

Viele Jugendliche in Nordrhein-Westfalen haben Schwierigkeiten, einen Ausbildungsplatz direkt nach dem Schulabschluss zu finden. Um ihnen weiterzuhelfen, haben das NRW-Arbeitsministerium und das NRW-Schulministerium gemeinsam das Werkstattjahr entwickelt. Gefördert wird die Durchführung eines Werkstattjahres für berufsschulpflichtige Jugendliche aus Klassen ohne Ausbildungsverhältnis, die nicht an berufsvorbereitenden Maßnahmen oder betrieblichen Praktika teilnehmen. Es werden Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die Teil eines Ausbildungsberufes sind. Die Schülerinnen und Schüler besuchen an zwei Tagen in der Woche weiterhin das Berufskolleg. An drei Tagen sind sie bei einem Weiterbildungsträger, der fachliche Anforderungen, aber auch Sozialkompetenz und Basisqualifikationen vermittelt. Auch ein Betriebspraktikum gehört zum Werkstattjahr dazu. Beinahe alle Berufsfelder können angeboten werden, z.B. im Sozial- und Gesundheitswesen, Handel, Industrie, Gastronomie, Handwerk und im Medienbereich.

 

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