Wirtschaftsstandort
![]() | |
In der industriellen Wirtschaft der Region beschäftigen über 56.000 Unternehmen 357.000 Mitarbeiter. Sie erzielen einen Gesamtumsatz von 14,2 Milliarden Euro. Spitzenpositionen in der Branchenstruktur nehmen der Maschinenbau, das Papier- und Ernährungsgewerbe, die Chemische Industrie und die Gummi- und Kunststoffwaren-
herstellung ein. Die überdurchschnittlich hohe Exportquote des produzierenden Gewerbes liegt bei 40 Prozent.
Nach einem erfolgreichen Strukturwandel kommt dem Dienstleistungssektor eine bedeutende Stellung zu: er trägt nahezu 70 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei. Die einstigen traditionellen Industrien der Tuch- und Nadelproduktion spielen heute nur noch eine untergeordnete Rolle. Im Bergbau kommt der Gewinnung von Braunkohle - darunter im Tagebau Hambach, einem der größten Braunkohlefelder der Erde - auch in Zukunft entscheidende Bedeutung zu. Hingegen hat 1997 die letzte Steinkohlenzeche des ehemals traditionsreichen Aachener Steinkohlereviers ihre Förderung eingestellt. In der Region Aachen existieren über 14.000 hoch qualifizierte Handwerksbetriebe aller Branchen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen sind im Bau- und Ausbaugewerbe sowie im Elektro- und Metallgewerbe tätig. Die Unternehmen geben 110.000 Beschäftigten Arbeit und setzen im Jahr etwa 6,9 Milliarden Euro um. Die jährliche Exportquote liegt hier bei 135 Millionen Euro.
Die hervorragende Ausbildung in den Betrieben, in den Werkstätten der Hochschulen und in den berufsbildenden Schulen ist Grundlage für die hohe Qualität. Auch über die Meisterprüfung hinaus legt das regionale Handwerk besonderen Wert auf die weiterführende Qualifikation von Arbeitnehmern wie Arbeitgebern.



nach oben 