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PM der Stadt Aachen - Städtepartnerschaftsjubiläum Aachen - Ningbo

Donnerstag, 22. September 2016
Der Ding wird vor dem Aachener Rathaus feierlich übergeben. Im Vordergrund Aachener Bürgermeisterin Dr. Margrethe Schmeer (links) und Vize-Bürgermeister von Ningbo, Jianhou Wang (rechts). Foto: Stadt Aachen/Ezra Rosencrantz

Aachen. Im Rahmen des Städtepartnerschaftsjubiläums der Stadt Aachen mit der Stadt Ningbo, China, begrüßen Bürgermeisterin Dr. Margrethe Schmeer, Herbert Prömper und Dr. Heinrich Parting, Vorsitzender bzw. Vorstandsmitglied des Aachen-Ningbo e.V., die Gäste aus Ningbo am Mittwoch, 21. September, feierlich. Im Weißen Saal des Rathauses wurden Vize-Bürgermeister Wang Jianhou und seine Delegation empfangen. Danach wurde das Geschenk der Stadt Ningbo bewundert. Dabei handelt es sich um einen Ding, ein zeremonielles chinesisches Kultgefäß, der einem 3.000 Jahre alten archäologischen Fund nachgebildet ist.

Am heutigen Donnerstag, 22. September, vor Beginn des Deutsch – Chinesischen Wirtschaftsforums, betonte Oberbürgermeister Marcel Phillip nochmals, wie produktiv die Zusammenarbeit ist. „Es ist toll, wie viele menschliche Begegnungen über die Städtepartnerschaft möglich sind. Wir können durch eine wirtschaftliche Zusammenarbeit gemeinsam anpacken, was die globale Welt uns bietet“, sagt er mit Blick in die Zukunft. „Gerade die Vorreiterrolle Ningbos in der Digitalisierung im Rahmen des Planes ‚China 2025‘, vergleichbar mit unserem Plan ‚Industrie 4.0‘, ist eine tolle Chance für Aachen“, fügt er hinzu. Auch Vize-Bürgermeister der Stadt Ningbo, Jianhou Wang, bedankt sich für den feierlichen Empfang und die herzliche Gastfreundschaft  durch die Stadt Aachen. Er freue sich auf den Besuch des Oberbürgermeisters im November in Ningbo und versichert, dass die Vorbereitungen schon in vollem Gange seien. Auch er und die chinesische Regierung sehe die Kooperation mit Aachen in wirtschaftlicher Hinsicht als sehr erfreulich an.

Fritz Rötting, IHK Aachen, dazu: "Die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China wird immer enger. Schon heute arbeiten über 4.000 Mitarbeiter in Betrieben mit chinesischer Mehrheitsbeteiligung. Die Chinesen nennen die deutsche Qualität, den hohen technologischen Stand und den Zugang zum europäischen Markt als Hauptgrund für ihr Engagement. Ich denke, wir werden in den nächsten Jahren weitere Übernahmen sehen."

Und Dr. Lothar Mahnke, Geschäftsführer AGIT, betont die wirtschaftlichen Chancen für Aachen in Verbindung mit chinesischen Unternehmen. „Die Unternehmen, mit denen wir in Kontakt stehen sind bereits in Europa und Deutschland aktiv und interessieren sich vor allem für den Forschungsstandort Aachen“, sagt er.



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