Partner finden

Als Unternehmer sind Kontakte und Kooperationen unerlässlich, um erfolgreich zu sein. Sei es zu anderen Unternehmen oder zu den Hochschul- und Forschungseinrichtungen, regional, national oder über die Grenzen hinweg - wir sind Ihr Ansprechpartner, da wir eng mit Wirtschaft und Wissenschaft vernetzt sind. Und Sie können von diesem Potenzial profitieren!

Regional vernetzen

Enge Kontakte und Kooperationen mit regionalen Unternehmen und Businessnetzwerken, aber auch zu den in Aachen, Jülich und Euskirchen ansässigen Hochschul- und Forschungseinrichtungen sind Teil unserer täglichen Arbeit:

Suchen Sie einen Partner in der Region Aachen aus Wirtschaft oder Hochschule/Forschung? - Sprechen sie uns an!

Aachener Industrie-Dialog

Der Aachener Industrie-Dialog ist ein offenes Netzwerk von und für die Industrie der Region Aachen. Die unternehmergetriebene Initiative zielt darauf ab, andere Unternehmen und neue Partner in der Region und Euregion kennenzulernen, ein positives Bewusstsein über Industrie zu fördern, als Sprachrohr der Industrie zu fungieren und den Transfer von Hochschule zu Unternehmen aktiv zu fördern. Ein zentraler Beitrag, um die Vernetzung von Unternehmen in der Region Aachen zu fördern, stellt das Unternehmensbesuchsprogramm „Hallo Nachbar!“ dar, bei dem regionale produktionsorientierte Unternehmen ihre Tore für interessierte Firmen aus der Nachbarschaft öffnen.

Aufgrund der Corona-Krise geht das Besuchsprogramm “Hallo Nachbar!“ nun 2021 in die siebte Runde und ermöglicht spannende Einblicke in die Unternehmen der Region Aachen.

Mit Vorträgen und Produktionsbesichtigungen stellen sich Unternehmen verschiedener Branchen vor. Dabei bieten die Gastgeber einen Blick hinter die Kulissen. Das Besuchsprogramm bietet eine ideale Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zum Kennenlernen.

In den vergangen sechs Jahren haben über 721 Fach- und Führungskräfte 33 Unternehmen vor Ort in der Region Aachen besucht. 2021 freuen sich fünf weitere interessante Betriebe auf Ihren Besuch.

In der Region Aachen öffnen 2021 folgende Gastgeber die Tür im Rahmen von “Hallo Nachbar!” :

Anmeldung:
Hier finden Sie die >> Anmeldemöglichkeit zu den einzelnen Terminen des Besuchsprogramms “Hallo Nachbar!”Eine Anmeldung zu den jeweiligen Terminen ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Partner des Dialogs sind:
AGIT mbH, IHK Aachen, Region Aachen - Zweckverband, Vereinigte Unternehmerverbände Aachen (VUV), DGB Region Aachen, Bundesagentur für Arbeit, StädteRegion Aachen, Stadt Aachen und die Kreise Heinsberg, Düren und Euskirchen.

Weitere regionale Business- und Forschungsnetzwerke

Aachen Building Experts, car e. V., digitalHUB Aachen e. V., Energy Hills e. V., INTRA e. V., MedLife e. V., PROTECA oder REGINA e. V. – es gibt zahlreiche Unternehmens- und Forschungsnetzwerkenetzwerke in der Technologieregion. Viele von Ihnen sind auf Initiative oder durch Mithilfe der AGIT entstanden und werden von uns unterstützt. Wir vermitteln Ihnen gern den oder die richtige AnsprechpartnerIn!

Euregional vernetzen

Aufgrund ihrer Lage am Drei-Länder-Eck hat die Region Aachen traditionell sehr enge grenzüberschreitende Verflechtungen mit ihren niederländischen und belgischen Partnerregionen.

Seit Mitte der neunziger Jahre setzt sich die AGIT erfolgreich und mit einer Vielzahl von Initiativen und Projekten für eine stärkere Vernetzung und Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Innovation sowie Forschung und Entwicklung ein. Daher verfügen wir über ein exzellentes Netzwerk in die Regionen Niederländisch-Limburg und Nord-Brabant (NL) aber auch nach Ostbelgien, Lüttich, Belgisch-Limburg und Flämisch-Brabant (B) hinein.

Mit verschiedenen Partnern haben wir bereits seit mehreren Jahren Kooperationsvereinbarungen geschlossen; dazu zählen die Industriebank LIOF und die Provinz Limburg (NL) in Maastricht (NL), aber auch die POM Limburg in Hasselt (B) sowie die spi in Lüttich (B). 

Suchen Sie einen Partner in Maastricht, Eindhoven, Eupen, Lüttich, Hasselt oder Löwen? -  Sprechen Sie uns an!

Regionale KMUs profitieren vom neuen Großvorhaben Einstein-Teleskop

Einstein-Teleskop – Was ist das eigentlich?   

Das Einstein-Teleskop (ET) ist ein einzigartiges Forschungsvorhaben von globaler Ausstrahlung, mit dem sich Europa weltweit an die Spitze einer neuen Forschungsdisziplin setzen wird: Das Gravitationswellen-Observatorium der neuesten, dritten Generation wird fundamental neue Erkenntnisse zur Entstehung des Universums sowie der Entwicklung von Galaxien, Sternen und schwarzen Löchern hervorbringen.  Mit dieser „Cutting edge“-Technologie ist nicht nur ein Qualitätssprung in der europäischen Forschungsinfrastruktur verbunden. Allein das Investment für diese Großforschungsanlage wird rund 1,7 Mrd. Euro betragen, es entstehen 500 direkte sowie 1.150 indirekte Arbeitsplätze und für den Betrieb werden bis zum Jahr 2080 weitere 2 Mrd. Euro veranschlagt.

Das Drei-Länder-Eck Aachen-Lüttich-Maastricht bewirbt sich neben Sardinien (I) als letzte geeignete Region in Europa für den Standort dieser Einrichtung. Das Teleskop soll geologisch möglichst störungsfrei in einer Tiefe von ca. 300 m unter der Erdoberfläche errichtet werden und wird aus einem Dreieck von je 10 km langen Seiten bestehen. Mit einer finalen Standortentscheidung auf europäischer Ebene wird im Jahr 2024 gerechnet, eine Inbetriebnahme der Anlage ist ab 2032 vorgesehen. Um die Einrichtung tatsächlich in unsere Grenzregion zu holen, wird heute bereits intensiv kräftig investiert: Insgesamt 45 Mio. Euro stehen für vorbereitende Initiativen und Projekte zur Verfügung, darunter die Errichtung und der Betrieb einer ET-Pilotein-richtung in Maastricht (ETpathfinder), unterirdische Design- und Standortstudien sowie  verschiedene "Proof of Concept"-Forschungvorhaben (E-TEST).

Sehen Sie hier den Beitrag der WDR-Lokalzeit vom 13.04.2021 zum Einstein-Teleskop:

Worin besteht der „Mehrwert“ für Wirtschaft und Mittelstand?

Mit der Planung, dem Bau und Betrieb des Einstein-Teleskops besteht Aussicht auf eine Vielzahl anspruchs­voller und lukrativer Aufgaben für zahlreiche Unternehmen vor allem der High-Tech-Branche der Drei-Län-der-Region. In allen Phasen bis zum dauerhaften Betrieb der Einrichtung werden sich die Unternehmen aus der Grenzregion direkt auf Ausschreibungen und damit um zahlreiche Aufträge, die das Teleskop betreffen, bewerben können. Die Regionen Flandern, Wallonie, Süd-Niederlande und Nordrhein-Westfalen setzen sich dafür ein, dass gerade die Wirtschaft vor Ort hier besonders profitiert.

Das einzigartige grenzüberschreitende Ökosystem aus Hochtechnologieforschung und innovativem Mittelstand (High-Tech-Start-ups und KMUs!), das die erweiterte Euregio Maas-Rhein auszeichnet, bietet jedoch noch deutlich mehr Potenzial, nämlich die Chance, die Wirtschaft direkt in die Entwicklung neuer Technologien, die das Einstein-Teleskop in der nächsten Dekade dringend benötigen wird, einzubinden! Hierzu zählen vor allem die ET-Betriebstechnologien   

  • Kryogenik
  • Vakuum
  • Feinmechanik / Mechatronik
  • Metrologie (Sensoren, Steuerungen)
  • Optik
  • Beschichtung von Spiegeln
  • Laser
  • Erweiterte Regelalgorithmen

Darüber hinaus sind aber auch für Untergrunderkundung und den Bau der Anlage zahlreiche weitere technologische Kompetenzen in Geophysikalischer Bildgebung und Fernerkundung, Tunnelbohrtechnik, Simulation und Modellierung sowie Hydrologie gefragt, um nur einige zu nennen. 

Wie profitieren kleine und mittlere Unternehmen aus der Grenzregion schon heute?

Auch wenn das Einstein-Teleskop noch in weiter Ferne scheint, können kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) schon heute ihren Nutzen aus der Einrichtung ziehen und umgekehrt auch einen Beitrag leisten, dieser Hochtechnologieanlage ein „Soft Landing“ in der Drei-Länder-Region zu ermöglichen. Die Initiative ET2SMEs stellt gerade die KMUs aus der Region in den Mittelpunkt und unterstützt sie dabei, neue Produkte, Prozesse und Verfahren, die für das Einstein-Teleskop, aber auch für weitere, anspruchsvolle europäische und globale Märkte in Zukunft relevant sind, zu entwickeln:

  • Lernen Sie durch spannende Events neue FuE- und Geschäftspartner gerade auch in den beiden anderen Landesteilen der Drei-Länder-Region kennen und erweitern Sie ihr Business-Netzwerk.
  • Nutzen Sie die Möglichkeit, durch professionelle Business Development-Manager passende 1:1-Kon­takte in Wirtschaft und Forschung jenseits der Grenzen aufzubauen.
  • Bringen Sie sich mit Ihren Kompetenzen rund um die Technologien des Einstein-Teleskops ein in eine neuartige Online-Plattform, mit der Ihr Unternehmen und seine Produkte und Dienstleistungen auch international wahrgenommen werden.
  • Entdecken Sie neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen, euregionalen KMU-Partnern, die  durch Innovationsgutscheine von 25.000 bis 50.000 Euro direkt unterstützt werden können
  • Erfahren Sie auch in der Präsentation und Vermarktung ihrer Ergebnisse in der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung professionelle Unterstützung.

Nähere Informationen finden Sie in unserem >> Flyer oder unter >> www.et2smes.eu.

Für Sie da

Dipl.-Ing. Ralf P. Meyer
Abteilungsleiter
Dipl.-Ing. Iris Riedelbauch
Projektmanagement