Verkäufe nach planerischer Ausweisung In der langfristigen Betrachtung des Zeitraums 2016 bis 2025 entfiel der überwiegende Teil des Gewerbeflächenumsatzes im Kreis Düren auf Gewerbegebietsflächen (GE). Ihr Anteil lag bei 67 %. Auf Industriegebietsflächen (GI) entfielen 21 % des Flächenum- satzes. Für weitere 7 % der veräußerten Flächen lagen keine Angaben zur planerischen Ausweisung vor. Verkäufe in Sondergebieten (SO) machten 5 % des Flächenumsatzes aus. Im Jahr 2025 zeigte sich eine noch stärkere Konzentration auf Gewerbegebietsflächen. Insgesamt entfielen 77 % des Flächenumsatzes auf GE-Flächen. Weitere 22 % wur- den auf Sondergebietsflächen (SO) umgesetzt. Industriegebietsflächen (GI) spielten mit einem Anteil von lediglich 1 % am Flächenumsatz im Berichtsjahr nur eine unter- geordnete Rolle. Die durchschnittlichen Grundstücksgrößen unterschieden sich im Zeitraum 2016 bis 2025 deutlich nach planerischer Ausweisung. Die größten durchschnittlichen Grund- stücksgrößen wurden mit 2,0 ha auf Sondergebietsflächen (SO) sowie mit 1,9 ha auf Industriegebietsflächen (GI) verzeichnet. Auf Gewerbegebietsflächen (GE) lag die durchschnittliche Grundstücksgröße bei 0,9 ha. Herkunft der Käufer:innen Die Auswertung der Gewerbeflächenverkäufe nach Herkunft der Grundstückskäu- fer:innen zeigt, dass im Jahr 2025 der überwiegende Teil der Verkäufe an bereits in der jeweiligen Kommune ansässige Unternehmen erfolgte. Mit einem Anteil von 78 % entfielen mehr als drei Viertel der verkauften Grundstücke auf innergemeindliche Verlagerungen bzw. Erweiterungen am bestehenden Standort. Damit lag dieser Wert deutlich über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre, in denen 55 % der Grund- stücksverkäufe dieser Ansiedlungsart zuzuordnen waren. Außerregionale Neuansiedlungen machten im Jahr 2025 mit einem Grundstück einen Anteil von 11 % aus und lagen damit unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre von 14 %. Innerregionale Verlagerungen erreichten ebenfalls einen Anteil von 11 % und entsprachen damit exakt dem langjährigen Durchschnitt. Existenzgründungen wurden im Berichtsjahr nicht erfasst; ihr durchschnittlicher Anteil im Zeitraum 2016 bis 2025 lag bei 5 %. Für 15 % der Grundstücksverkäufe seit 2016 lagen keine Angaben zur Herkunft der Käufer:innen vor. Diese Verkäufe wurden ent- sprechend der Kategorie „Unbekannt“ zugeordnet. Flächenreserven Verkäufe 2025 Erfasste Gewerbe- gebiete Sofort verfüg- bar Kurz- fristig verfügbar Mittel- fristig verfügbar Lang- fristig verfügbar in ha Grund- stücke 4 37 2 5 6 16 7 6 5 2 6 7 3 6 3 13,15 0,00 0,00 0,15 0,00 7,79 0,00 5,40 0,55 0,00 0,00 0,00 12,23 0,00 5,49 44,8 0,00 3,13 3,78 1,80 0,00 6,36 0,72 0,00 0,00 0,00 13,68 0,00 0,00 7,99 0,00 37,5 24,21 28,39 0,00 17,64 0,00 9,09 0,00 6,09 9,76 4,48 0,00 0,00 0,00 24,32 10,12 134,1 44,98 18,69 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 63,7 0,00 6,79 0,00 0,00 6,56 0,98 0,00 2,32 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 16,6 0 3 0 0 1 2 0 3 0 0 0 0 0 0 0 9 Kommune Aldenhoven Düren Heimbach Hürtgenwald Inden Jülich Kreuzau Langerwehe Linnich Merzenich Nideggen Niederzier Nörvenich Titz Vettweiß Kreis Düren ges. 115 1. Gewerbeflächen Kreis Düren Tab. 6 Kennzahlen des Gewerbeflächen marktes in den Kommunen des Kreises Düren auf einen Blick Quelle: AGIT/gfm 2025 Standort im Fokus 2025 | 63