PM 22/13 - „Patientenadaptierte Medizintechnik“ auf der MEDICA

Aachener Forschungsteam präsentiert Ergebnisse, Zukunftsperspektiven und Kooperationsmöglichkeiten am 22. November (Halle 03, Stand C80/C90)

PM 22/13 - „Patientenadaptierte Medizintechnik“ auf der MEDICA

Aachener Forschungsteam präsentiert Ergebnisse, Zukunftsperspektiven und Kooperationsmöglichkeiten am 22. November (Halle 03, Stand C80/C90)
Aachen/Düsseldorf. Am 22. November werden Vertreter des Aachener Projekts „innovating medical technology in.nrw“ die bisherigen Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten im Bereich „Personalisierte Medizintechnik“ im Rahmen des Dachterrassenprogramms des NRW- Landesstandes auf der Medizintechnikmesse Medica in Düsseldorf (Halle 03, Stand C80/C90) ab 14 Uhr präsentieren. Das Grußwort wird Dr. Beate Müller vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW sprechen. Medizintechnik nach Maß aus der Region Aachen In den sechs Forschungs- und Entwicklungsvorhaben des Ziel2-Projekts wurden maßgeschneiderte medizintechnische Lösungen für Herz-Kreislauf-Patienten entwickelt. „Unser Konsortium hat in den Aachener Kooperationsprojekten neue Produkte und Verfahren erforscht und entwickelt, wobei die Verbesserung der Interaktion zwischen der Technik und dem individuellen betroffenen Organsystem im Vordergrund stand“, sagt Professor Dr. Thomas Schmitz-Rode, Sprecher des Konsortiums. „Die neue Qualität ist - statt „one size fits all“ - eine patientenorientierte Medizintechnik, also maßgeschneidert auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten. Mit dem Fokus auf kardiovaskuläre Erkrankungen bearbeiten wir ein besonders relevantes Krankheitsgebiet, das in Deutschland immer noch die Haupttodesursache darstellt“, so Schmitz-Rode weiter. Da die Medizintechnik eine besondere Stärke der Wissenschafts- und Wirtschaftslandschaft der Region Aachen sei, konnte man hierauf aufbauen. Sechs Forschungsgebiete zum Wohle des Patienten Im Teilprojekt „TemRas“ wurde ein telemedizinisches Rettungsassistenzsystem für den Rettungsdienst entwickelt. Mit „Biomon-HF“ wurde ein individualisiertes nächtliches Tele-Monitorung zur nicht stationären Therapieführung bei Herzinsuffizienz erforscht. „I³-Assist“ beschäftigte sich mit der Entwicklung eines aus modularen Komponenten bestehenden hoch integrierten Systems von lebenserhaltenden Funktionseinheiten, einer Kombination aus Herz-Lungen-Maschine und extrakorporaler Lungenunterstützung. Das Teilprojekt „MiGi“ befasste sich mit der Entwicklung neuartiger Führungsdrähte zum Einsatz in der Magnetresonanztomografie  als alternativem bildgebendem Verfahren bei medizinischen Eingriffen. Bei „HyTher“ ging es um die Hybridtherapie, d.h. die Entwicklung und Verbesserung bildgeführter Eingriffe unter Kombination zweier Bildgebungsmodalitäten. Im Teilprojekt „Patim“ - Patientenoptimierte Implantate wurde das Monitoring von speziell markierten „tissue engineerten“ Implantaten in Struktur und Funktion erforscht. Präsentation der Ergebnisse - Kooperationen erwünscht Die Ergebnisse der gemeinsamen Anstrengungen der Partner aus Industrie, Klinik und Wissenschaft sollen zeigen, wie erfolgreich die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachdisziplinen von der Medizin über die Ingenieurwissenschaften, die Informationstechnologien, die Materialwissenschaften bis hin zu Biologie, Biochemie und Pharmakologie ist. "Das Prinzip „patient customized engineering“ erlaubt uns eine effektivere und nebenwirkungsärmere Gestaltung der medizinischen Therapie.  Über weitere Kooperationsmöglichkeiten würden wir uns sehr freuen“, bemerkt Schmitz-Rode. Abschließend fügt er hinzu: „Wir laden alle Interessenten herzlich ein, sich auf der Medica die Ergebnisse am 22. November ab 14 Uhr auf der Dachterrasse des NRW-Landesstandes anzuhören und mit uns die Zukunftsperspektiven der patientenorientierten und patientenadaptierten Medizintechnik zu diskutieren. “
Zusatzinfos: Einladung und VortragsprogrammFakten zum Projekt „innovating medical technology in.nrw“
• Forschungsverbund: 40 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft in der Region Aachen
• Sechs F&E-Vorhaben
• Finanzierung: NRW-EU-Ziel2-Programm
• Laufzeit: 2010 - 2013
• Inhalt: Erforschung und Entwicklung einer neuen Generation biomedizinischer Geräte und Systeme für patientenadaptierte medizintechnische Lösungen
• Ziel: medizinische Therapie mittels „patient customized engineering“ effektiver und nebenwirkungsärmer gestalten Foto:Das Vorhaben „I³-Assist“ beschäftigte sich mit der Entwicklung eines aus modularen Komponenten bestehenden hoch integrierten Systems von lebenserhaltenden Funktionseinheiten, einer Kombination aus Herz-Lungen-Maschine und extrakorporaler Lungenunterstützung (Foto: Peter Winandy)Pressekontakt:
Gaby Mahr-Urfels
AGIT mbH
Tel. 0241/963-1034
E-Mail: g.mahr-urfelsagit.de
www.medtec-innrw.de