PM 01/26 - Von der Forschung zum Markt: AGIT erleichtert MedTech‑Start-ups den Weg - reACT‑Projekt liefert praxisnahe Tools, stärkt regionale Zusammenarbeit und gibt MedTech-Gründungen in der Technologieregion Aachen neuen Schub

Aachen, Februar 2026 – Mit dem erfolgreichen Abschluss des Gemeinschaftsprojekts reACT – resorbierbare Implantate für Struktur und Wandel der Medizintechnik haben die AGIT und ihre Partner:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitswesen zentrale Projektergebnisse vorgestellt und Zukunftsperspektiven für die MedTech‑Branche in der Technologieregion Aachen diskutiert. Anlass war die Veröffentlichung der im Projekt entwickelten Businessplan‑Guideline sowie ein anschließender Expert:innen‑Talk im ACAT, dem neuen Innovationsstandort der AGIT.

PM 01/26 - Von der Forschung zum Markt: AGIT erleichtert MedTech‑Start-ups den Weg - reACT‑Projekt liefert praxisnahe Tools, stärkt regionale Zusammenarbeit und gibt MedTech-Gründungen in der Technologieregion Aachen neuen Schub

Aachen, Februar 2026 – Mit dem erfolgreichen Abschluss des Gemeinschaftsprojekts reACT – resorbierbare Implantate für Struktur und Wandel der Medizintechnik haben die AGIT und ihre Partner:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitswesen zentrale Projektergebnisse vorgestellt und Zukunftsperspektiven für die MedTech‑Branche in der Technologieregion Aachen diskutiert. Anlass war die Veröffentlichung der im Projekt entwickelten Businessplan‑Guideline sowie ein anschließender Expert:innen‑Talk im ACAT, dem neuen Innovationsstandort der AGIT.

Aachen, Februar 2026 – Mit dem erfolgreichen Abschluss des Gemeinschaftsprojekts reACT – resorbierbare Implantate für Struktur und Wandel der Medizintechnik haben die AGIT und ihre Partner:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitswesen zentrale Projektergebnisse vorgestellt und Zukunftsperspektiven für die MedTech‑Branche in der Technologieregion Aachen diskutiert. Anlass war die Veröffentlichung der im Projekt entwickelten Businessplan‑Guideline sowie ein anschließender Expert:innen‑Talk im ACAT, dem neuen Innovationsstandort der AGIT.

Unter der Bündnisleitung von Dr.-Ing. Alexander Kopp (Meotec GmbH) vereinte das reACT‑Konsortium 21 Partner:innen aus Hochschulen, Unternehmen, dem Universitätsklinikum Aachen, Branchenclustern sowie der AGIT als regionaler Wirtschaftsförderung. Ziel war es, innovative Ansätze der Medizintechnik voranzutreiben, neue Lern‑ und Arbeitsmethoden zu entwickeln und das regionale Innovationsökosystem nachhaltig zu stärken.

Forschungsseitig konzentrierte sich das Projekt auf resorbierbare Anwendungen in den Bereichen Herz‑Kreislauf‑Therapien, Knochen‑ und Skelettsystem sowie Gewebe‑ und Weichteilbehandlungen. Die AGIT agierte dabei als bewusst wirtschaftsorientierter „Exot“ im Konsortium und entwickelte eine Businessplan‑Guideline speziell für MedTech‑Gründungen. Diese soll Start‑ups den Einstieg in den stark regulierten Markt erleichtern und bestehende Tools zur Geschäftsmodellentwicklung um praxisnahe Gründungsinstrumente ergänzen.

Im ACAT stand die Frage im Mittelpunkt, wie die im Projekt entstandenen Tools, Netzwerke und Erkenntnisse langfristig verankert werden können – und wie sich künftig mehr erfolgreiche Unternehmensgründungen aus wissenschaftlichen Ideen generieren lassen.

Dr.-Ing. Alexander Kopp, Gründer und Geschäftsführer der Meotec GmbH, hob die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit für die Wettbewerbsfähigkeit der MedTech‑Region Aachen hervor. Internationale Innovationsökosysteme überzeugten vor allem dadurch, dass klinische Expertise, Ingenieurwissenschaften, Materialforschung und betriebswirtschaftliche Perspektiven früh und systematisch miteinander verzahnt werden. Nur so ließen sich aus Forschungsergebnissen marktfähige Produkte entwickeln.

Auch Univ.-Prof. Dr. Stefan Jockenhövel, Leiter des AME‑Instituts, betonte, dass im MedTech‑Bereich nicht allein der „clinical need“ über Erfolg entscheide, sondern insbesondere ein tragfähiges Geschäftsmodell. Anders als in digitalen oder klassischen Technologiebranchen seien medizinische Entwicklungen durch lange regulatorische Zyklen, hohe Evidenzanforderungen und kostenintensive Skalierung geprägt. Start-ups müssten daher frühzeitig verstehen, wie sich technologische Exzellenz, klinischer Nutzen, regulatorische Anforderungen und realistische Marktstrategien miteinander verbinden lassen.

Für die AGIT stellt reACT einen wichtigen Baustein dar, um das regionale MedTech‑Ökosystem weiter zu professionalisieren und enger zu vernetzen. Geschäftsführer Sven Pennings erläuterte, dass das Projekt eindrucksvoll gezeigt habe, wie leistungsfähig die Life‑Sciences‑Community in der Region sei und welchen Mehrwert die entwickelten Instrumente bieten. Mit der neuen Businessplan‑Guideline für MedTech‑Start-ups und dem ACAT als zentralem Standort wolle die AGIT künftig Gründungen und Kooperationen noch gezielter beschleunigen.

Der Austausch im ACAT machte deutlich: Die Region Aachen verfügt über exzellente Forschung, engagierte Gründungsakteur:innen und eine innovationsstarke Unternehmenslandschaft. Gleichzeitig wurde klar, dass eine noch engere Vernetzung sowie abgestimmte Unterstützungsangebote und klare Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Klinik, Wirtschaft und Förderinstitutionen notwendig sind. Univ.-Prof. Dr. Stefan Jockenhövel fasste abschließend zusammen, dass führende MedTech‑ Ökosysteme längst einen starken Fokus darauf legten, Business‑Model‑Innovationen ebenso systematisch zu entwickeln wie neue Technologien selbst.

Mit dem Abschluss von reACT und dem Einzug in das neue ACAT sendet die AGIT ein deutliches Signal: Die Region will ihre Stärken weiter ausbauen und die MedTech‑Branche langfristig als zentralen Wachstumstreiber der Technologieregion Aachen etablieren. Dafür braucht es Werkzeuge, die Gründer:innen befähigen, valide Geschäftsmodell‑Ansätze zu entwickeln, Finanzierungslogiken zu verstehen und Wertschöpfungsketten realistisch abzubilden. Nur so werden aus vielversprechenden Technologien am Ende marktfähige und skalierbare Produkte – und genau dabei soll die neue Businessplan-Guideline der AGIT unterstützen. Weitere Aktivitäten sind bereits geplant.

Das Projekt reACT - Resorbierbare Lösungen aus der Aachener Technologieregion wurde im Rahmen der Programmlinie „RUBIN - Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation“ unterstützt und gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und den Projektträger Jülich (PtJ).

Anlage:

Foto (AGIT mbH)
v.l.n.r. (obere Reihe):

  • Dr.-Ing. Alexander Kopp, Gründer und Geschäftsführer Meotec GmbH
  • Univ.-Prof. Dr. med. Stefan Jockenhövel, Sprecher Institut für Angewandte Medizintechnik AME, Abteilungsleiter Biohybrid & Medical Textiles, Abteilungsleiter Kardiovaskuläre Technik und Director of the Aachen-Maastricht-Institute for Biobased Materials (AMIBM)
  • Havva Coskun-Dogan, Prokuristin und Abteilungsleiterin AGIT mbH
  • Artur Janiszek, Manager Corporate Development elevate.tech GmbH und reACT-Projektkoordinator

v.l.n.r. (untere Reihe):

  • Prof. Dr. Sven Stegemann, CEO des fiT-Leibniz Joint Lab First in Translation
  • Lukas Schülting, Projektmanager AGIT mbH
  • Dr. Jennifer Wessling, Geschäftsführerin ECM - Zertifizierungsgesellschaft für Medizinprodukte in Europa mbH
  • Frank Schönbach, Manager Akademische Qualitätssicherung International Academy der RWTH Aachen
  • Sven Pennings, Geschäftsführer AGIT mbH

Ansprechpartnerin (inhaltlich)
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